Während des SOLAs

Wie komme ich zum SOLA?

Für die Anreise sowie die Abholung ist jeder selbst verantwortlich. Es empfiehlt sich Fahrtgemeinschaften zu bilden.

Was muss ich als Teilnehmer mitbringen?

Du brauchst auf jeden Fall einen guten Wanderrucksack, feste Schuhe, Isomatte und einen Schlafsack. Die Chipkarte der Krankenkasse sowie Impfpass sollen ebenso mitgebracht werden. Die Zelte werden von uns gestellt. Musikinstrumente, soweit sie outdoortauglich sind, sind ausdrücklich erwünscht. Haftung für die Insturmente können wir dafür leider nicht übernehmen.
Zudem eine zum Thema passende Verkleidung. Dazu stehen nähere Informationen in den Teilnehmerinformationen, die dir rechtzeitig vor dem Lager zugesandt werden.

Wieviele Teilnehmer werden erwartet?

In den letzten Jahren waren pro Woche ca. 130 Teilnehmer angemeldet. Dazu kommen noch ca. 50 Mitarbeiter sodass richtig was los ist auf dem Lagerplatz.

Wie leben wir auf dem SOLA?

Wir leben in Kleingruppen (Familie) mit einer Größe von ca. 25 Teilnehmern plus 5-6 Mitarbeitern. In jeder Familie gibt es 4 bis 5 Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. 6 Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane. Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber: Tische, Bänke, Sonnendach, Kühlschrank usw. werden selbst gebaut. Dazu stehen verschiedene Materialien wie Holz, Nägel, Stoffe, Folien usw. zur Verfügung.

Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche auf offenem Feuer gekocht werden. Während des ganzen Lagers stehen Getränke (kalter Tee und Wasser) zur freien Verfügung. Darüber hinaus ist der Lagerkiosk mit Getränken und Süß-/Salzwaren stundenweise geöffnet. Wecken ist um 8.00 Uhr, Nachtruhe um 22.30 Uhr. Im sanitären Bereich gibt es
Waschgelegenheiten mit Duschen (i.d.R. mit kaltem Wasser) sowie moderne, abschließbare Outdoortoiletten mit Waschgelegenheit für die Hände.

Wie sieht ein SOLA-Tag aus?

Wir bieten ein intensives und erlebnisreiches Programm mit verschiedenen Elementen wie Spiel und Sport: Turnierwettkampf, Nachtgeländespiel, Hindernis-Parcour, Volleyballplatz, …

Lagerromantik: Lagerfeuer, Nachtwache, Bauprojekte mit Holz, Wasserschlacht, Singen, Nachtgeschichte, …

Geistliches Leben: Singen, Morgenandacht mit Gespräch, ein Vormittag der Stille, Gebetszeiten, Abendbotschaft und Mitarbeiter mit offenen Ohren.

Dann gibt es noch die Highlights: Eine 2-Tages-Tour mit Übernachtung unter freiem Himmel, sowie die Abendevents im großen Zelt. Dort werden fröhliche Feste und der Bunte Abend gefeiert; dort ist Bombenstimmung beim Singen mit der Lager-Band; dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird. Für viele ist die super Gemeinschaft das Beste auf dem SOLA!

Wie viel Freizeit gibt es zwischendurch?

Die Teilnehmer finden zwischendurch genügend Zeit, selber auf Entdeckungstour zu gehen, zu bauen oder einfach zu faulenzen. Nach dem Mittagessen ist eine längere Zeit, auch nach dem Abendprogramm. Der Lagerplatz darf allerdings nicht verlassen werden.

Wie werden Inhalte des Glaubens vermittelt?

Jede Zeltgruppe liest am Vormittag einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber anhand einiger Fragen. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift und in die Erlebniswelt der Teilnehmer spricht. Wir laden ein, sich mit den Aussagen der Bibel auseinander zu setzen und eine Beziehung zu Gott aufzubauen. Dabei wird niemand zu etwas gedrängt, was er nicht will.

Kann man auf dem Lager anrufen?

Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall (z.B. von euren Eltern) angerufen werden kann. Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir keine Telefonzentrale sind und ganz für euch da sein wollen. Deine Freunde und vielen Gesprächspartner werden sicher sehr gespannt sein, was du ihnen nach dem SOLA alles berichten wirst.

Was ist bei Krankheit?

Auf dem Lager gibt es ein Erste-Hilfe-Zelt und eine Krankenbetreuung. Im Falle eines Unfalls fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern. Bei Heimweh versuchen wir, die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meistens löst sich das Problem von selbst. Bei schwierigen Fällen nehmen wir selbst Kontakt mit den Eltern auf.

Die Einnahme von Medikamente werden von den Mitarbeitern überwacht, wenn es von Seiten der Eltern gewünscht wird. Zusätzliche Medikamente
wie Kopfschmerztabletten, Salben, etc. dürfen von uns nicht verabreicht werden. Nur die Medikamente, die sie von zu Hause aus mitgebracht haben zur regelmäßigen Einnahme.

Welche Mitarbeiter sind dabei?

Um das Lager durchzuführen, werden ca. 50 Mitarbeiter benötigt. In der Regel sind es ehrenamtlichen Mitarbeiter. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit bzw. von früheren SOLAs mit. Vor Beginn des Lagers gibt es verschiedene Schulungseinheiten für die Mitarbeiter, z.B. über Aufsichtspflicht, Erste Hilfe oder Seelsorge.